Küchenblo(g)ck – Der Geschmack meines Sommerzimmers

Küchenblo(g)ck – Der Geschmack meines Sommerzimmers

Gesunde Ernährung liegt mir am Herzen!

Gerade jetzt, nachdem ich meinen Bauch mehrmals zur Untermiete frei gegeben habe und dazu noch die statistische Lebensmitte überschritten habe, sehe ich, das ohne bewusste Ernährung (und natürlich Bewegung) das Hüftgold energisch an der Körpermitte klopft.

Auch dabei habe ich wieder biblische Unterstützung, denn in Ernährungsfragen gilt:

“Besser ein Gericht Gemüse mit Liebe, als ein gemästeter Ochse mit Hass!” (Sprüche 15,17)

Der Geschmack des Sommerzimmers
Der Geschmack des Sommerzimmers

Meine Ernährungsumstellung  lebe ich nun seit etlichen Jahren mehr oder weniger konsequent.

Ich gestehe im Dezember leider eher “weniger”. Im Rahmen meiner Jahresbilanz 2017 notierte ich mir die Ziele fürs kommende Jahr. Darunter fiel dann auch wieder das “back to the roots” in Sachen Ernährung. Gott hab Dank, wenn man wieder etwas regelmäßig macht, was man schleifen ließ, ist es leichter “zurückzukehren”, als eine ganz neue Sache zur Gewohnheit werden zu lassen. Deswegen bin ich schon wieder gut im “Küchen-Flow” angelangt.

Und ich kann euch sagen, das meine Entscheidung, gewisse Dinge in meinem Leben auch in “kulinarischer Hinsicht” zu ändern, bis heute richtig war. Es tut mir gut, grundsätzlich bewusst einzukaufen, bewusst zu kochen und  bewusst zu essen.

 Ich esse jetzt sehr oft „tiereiweißarm-vollwertig“.  Mit diesem Begriff wurde ich erstmal konfrontiert, als ich anfing Ernährungsbücher zu studieren. Später gesellten sich noch weitere Bücher hinzu. Ich wurde mit so etlichen Trends in Berührung gebracht. Clean eating, vegan, vegetarisch, paelo und und und. Das kann ganz schön überfordern.

Da meine Ernährungsumstellung eben nicht einfach ein Trend, geschweige denn eine Diät, sein sollte, wollte ich auch “meine” Ernährungsart finden.

Der Geschmack des Sommerzimmers
Der Geschmack des Sommerzimmers

Hier jetzt erstmal die Kurzversion des “Speiseplans”.

  • Ich esse viel Obst und Gemüse
  • Ich esse Vollkornprodukte.
  • Ich esse Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen und Kerne.
  • Ich esse weniger Milchprodukte, Fleisch.
  • Ich nehme hochwertige Öle und Fette in der Küche.
  • Ich versuche mehr Wasser zu trinken.
  • Ich versuche Zucker zu meiden. (Bei Süßungsmitteln scheiden sich dann schon die “Ernährungsgeister”: Der Vollwertköstler “schwört” auf den Honig. Der ist “natürlich” und kann gut verstoffwechselt werden. Der Veganer nimmer sehr gerne Ahornsirup, was dem Vollwertköstler aber viel zu verarbeitet ist. Ich nehme gerne Ahornsirup und auch Honig zum Süßen. Wichtig ist mir ja eh, das ich den Süßkram einschränken.)
  • Ich liebe mein (fast) tägliches Frischkornmüsli

Die Anfänge:

Ja, ich gebe zu: Anfangs stand ich täglich gefühlte 10 Stunden im Einkaufsladen und ebenso viele gefühlte Stunden in der Küche. Es dauerte halt etwas, bis mir alles von der Hand ging. Ich „ruderte“ schon etwas, bis ich mich an die veränderte Lebensweise gewöhnte:

  • andere/zusätzliche Einkaufsorte

  • andere Produkte

  • Zutatenlisten auf den Produkten studieren (wohl dem der gute Augen hat oder seine Lesebrille nicht zu Hause vergessen hat *augenzwinker *)

  • neue Küchenabläufe beim Kochen, der Vorratshaltung und und und

  • das eine oder andere neue Küchengerät

 Aber mittlerweile komme ich gut klar! Dank gewisser Pläne  (siehe vorherige Küchenkunde-Posts) wird meine kulinatische Woche dann auch übersichtlich.

Abschließend möchte ich nochmal festhalten: Dies ist keine allgemeine Ernährungslehre, kein in Stein gemeißeltes Gesetz, sondern ein Teil meines Lebensweges!

Und was tut dir ernährungstechnisch gut?

♥-lich Sandra

8 Gedanken zu „Küchenblo(g)ck – Der Geschmack meines Sommerzimmers

  1. Hallo Sandra, ich wünsche mir unsere Ernährung so in etwa, wie du es beschreibst. Die größte Herausforderung, finde ich, sind die Kinder. Irgendwie allesamt Gemüsemuffel und das macht es echt schwer. Und manchmal frustig. Irgendwann hab ich beschlossen, dass ich auch mal etwas für mich nur ganz allein koche. Keiner muss das essen, aber es ist das, was ich mag und was mir gut tut. “Weil ich es mir wert bin” sozusagen… Gutes Gelingen und liebe Grüße, Martha

    1. Liebe Martha,

      dein Gedanken gefällt mit besonders gut: “Weil ich es mir wert bin”.

      Bei uns landen oft “flexible Gerichte” auf dem Tisch. Damit meine ich, dass man die Chance hat, für sich etwas zusammen zu stellen.

      Oder zumindest etwas wegzulassen oder zu ergänzen.
      Damit die verschiedenen Bedürfnisse Berücksichtigung finden.

      Beispiele:
      – Das Essen ist kindgerecht gewürzt, und wir haben unsere extra Ladung Zwiebeln und Knofi. Zumindest das muss sein. 🙂 Hmmmm!
      – Rohkost schnippeln und nur einen Teil davon als Salat für uns anmachen. Die Kids dippen dann ihre Rohkost-Sticks und wir haben das volle Programm mit Dressing und Extras wie Oliven o.ä.
      – Fächerteller sind bei uns der Hit! Unsere Kids mögen Gemüse viel lieber, wenn alles schön separat ist und sie es auf ihrem Teller sortieren dürfen.
      Mein Mann und ich hingegen schmeißen die Komponenten zusammen, wie es ursprünglich gedacht war.
      – Bei einigen Gerichten und bei Müsli sowieso, lässt sich auch gut eine “Bar” aufbauen. Also im Buffet-Stil. Dann kann sich jeder selber zusammen stellen, was er mag.
      Bei uns ist es die Müsli-Schublade. Und Sandra, du hast ja diesen Wagen mit den schönen Gläsern. Das kann also ganz unterschiedlich aussehen. Hauptsache Selbstbedienung.

      Soweit mal spontan meine Gedanken, zu der Herausforderung, die Wünsche der Familienmitglieder in einer Mahlzeit unter zu kriegen.

      Damit erreichen wir letztendlich doch, gemeinsam, (fast) das Gleiche essen.

      Eigentlich wollte ich dir, Martha, noch den Beitrag von Lena empfehlen, habe aber entdeckt, dass du den schon kommentiert hast. 🙂

      Passt so gut zum “wertvoll” sein, essen und kochen.
      Vielleicht inspiriert es ja noch eine andere Leserin:
      https://segenregen.blog/2017/03/24/4-tipps-wie-kochen-zu-einer-besonderen-handlung-wird/

      Weil DU es wert bist!

      Lieben Gruß
      Debby

  2. Huhu,
    das klingt doch nach einem guten Weg. Ich lebe mittlerweile seit ca 5 Jahren vegetarisch & fahre damit sehr gut. 🙂 Ab und zu wird auch vegan gekocht aber mehr aus Spaß am Experimentieren als dass ich das wirklich komplett durchziehen könnte/möchte.

    LG!

  3. Du hast das ziemlich gut auf den Punkt gebracht, wie ich es auch versuche – schön, dass ich das jetzt durch dich auch mal schwarz auf weiß sehe 😉 Ich finde es auch mit der Zeit schwierig, vor allem was das Kochen angeht und bin deswegen immer auf der Suche nach schnellen, auch “ungekochten” gesunden Rezepten. Und ich muss meinen Mann noch eine wenig dafür begeistern… 😉
    Liebe Grüße!
    Constanze

  4. Dein “Konzept” Klingt richtig vernünftig und auch logisch. Die Ernährungspyramide ist glaub so ähnlich aufgebaut und du hast sie gut für dich umgesetzt 🙂 Finde ich super 🙂 Ich versuche es so ähnlich nur scheitere ich meist am Umsetzen…

  5. Ich bin auch ein Fan von gesunder Ernährung. Nicht unbedingt nur, um ein gewisses Figürchen zu bekommen, sondern auch, um sich einfach gesund und fit zu fühlen.
    Bauch zur Untermiete frei geben… Hihi 😀

    Liebste Grüße,
    Carmen <3

  6. Hallo Sandra,
    danke, dass du uns auf deinem Weg mitnimmst 🙂 Ich stelle auch Stück für Stück um. Vor allem, weil meine Ärztin dazu geraten hat und der Untermieter in meinem Bauch kein Baby, sondern Babyspeck heißt. ;D LG, Anne

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